Ganz nah bei Ihrem kind
Während der Behandlung Ihres Kindes finden Sie im FAMILIENHAUS ein Zuhause auf Zeit in unmittelbarer Nähe zum Eltern-Kind-Zentrum.
Willkommen im FAMILIENHAUS
Wenn Ihr Kind im Universitätsklinikum Bonn behandelt wird, möchten wir Ihnen einen Ort bieten, an dem Sie zur Ruhe kommen und Ihrem Kind dennoch ganz nah sein können.
Sie wohnen direkt am Rand des Kottenforsts, einem beliebten Naherholungsgebiet mit zahlreichen Wanderwegen und direkter Anbindung an den familienfreundlichen Bonner Stadtteil Kessenich.







Wohnen und Wohlfühlen
Damit Sie sich ganz auf Ihr Kind konzentrieren können, möchten wir Ihren Aufenthalt so angenehm wie möglich gestalten.
Freuen Sie sich auf:
- ein eigenes Zimmer mit Bad
- eine Gemeinschaftsküche
- gemütliche Wohn- und Aufenthaltsbereiche
- WLAN im gesamten Haus
- Waschmaschine und Trockner
- eine Terrasse und einen Garten
- Spielmöglichkeiten für Geschwisterkinder
Unsere Angebote für Sie
Zeit zum Durchatmen
Jeden Donnerstag von 12:00 bis 12:30 Uhr lädt unsere Ehrenamtliche Anja zu einer kleinen Auszeit im Bewegungsraum ein.
Angebote für Geschwisterkinder
Regelmäßig organisieren unsere FSJler und Ehrenamtlichen Spiel- und Bastelnachmittage für Geschwisterkinder.
Familienfrühstück
Jeden Dienstag findet unser Familienfrühstück statt. In entspannter Atmosphäre ist Zeit für Austausch und Begegnung.
Verwöhnabendessen
Einmal im Monat bereiten unsere Ehrenamtlichen ein Verwöhnabendessen für Sie zu. Nach einem oft langen Kliniktag können Sie sich direkt an den gedeckten Tisch setzen und gemeinsam essen, ohne selbst kochen zu müssen.
Fahrräder zum Ausleihen
Ob für Einkäufe, Besorgungen oder einen Ausflug ins Grüne: Im FAMILIENHAUS können Sie ein elektrisches Lastenrad sowie ein Erwachsenen- oder Kinderrad ausleihen. Fahrradhelme stehen ebenfalls für Sie bereit.




Alles Wichtige auf einen Blick
Ein Check-In direkt bei uns ist am Anreisetag jederzeit während der Bürozeiten (Mo-Fr 08:30-15:00) möglich. Am Wochenende sind leider keine Anreisen möglich. Sollte zum Zeitpunkt Ihrer Anreise kein Zimmer frei sein, können Sie sich alternativ in der nahegelegenen Pension Waldhäuschen, der Jugendherberge auf dem Venusberg, oder im V-Hotel nach Zimmern erkundigen.
WICHTIG: Damit wir Ihren Aufenthalt mit dem UKB und Ihrer Krankenkasse abrechnen können, benötigen wir die „Bescheinigung über die Mitaufnahme einer Begleitperson“. Diese muss auf den Tag Ihrer Aufnahme im FAMILIENHAUS datiert sein. Sie bekommen diese im Erdgeschoss des ELKI an der Anmeldung. Für die Schlüsselkarte, die Sie beim Einchecken bekommen, muss eine Kaution in Höhe von 25 Euro hinterlegt werden. Sie können bei Bedarf auch 2 Karten bekommen (50 Euro Kaution). Diese erhalten Sie am Tag Ihrer Abreise bei Abgabe der Schlüsselkarten zurück.
Wir bitten Sie darum, am Tag Ihrer Abreise Ihr Bett abzuziehen und die Bettwäsche einfach lose auf den Boden zu legen. Bitte legen Sie außerdem die Handtücher auf den Boden des Badezimmers. Reinigen Sie bitte Ihr Zimmer vor der Abreise, alle weiteren Infos dazu finden Sie in der Begrüßungsmappe auf Ihrem Zimmer. Schließen Sie bitte alle Fenster und entsorgen Sie den restlichen Müll in den dafür vorgesehenen Mülltonnen vor dem Haus. Denken Sie bitte auch an die Lebensmittel in dem Ihnen zugeteilten Kühlschrank- und Vorratsfach. Sollten Sie Selbstzahler sein, können Sie die Rechnung auch per EC direkt hier im Büro begleichen.
Das FAMILIENHAUS ist über eine moderne Brandmeldeanlage direkt mit der universitätseigenen Feuerwehr verbunden. Bei einem Feueralarm ist die Feuerwehr also binnen weniger Minuten vor Ort. Bitte beachten Sie in jedem Fall das Rauchverbot auf dem gesamten Gelände und verzichten Sie auf offenes Feuer, Kerzen oder die Nahrungszubereitung außerhalb unserer Gästeküche.
Die Küche und der Aufenthaltsraum, aber auch die Waschküche, werden von allen Gästen genutzt. Bitte verlassen Sie alle Gemeinschaftsräume so, wie Sie sie gerne vorfinden möchten.
Sollten Sie Kopien oder Scans von Unterlagen benötigen oder ein Fax senden müssen, wenden Sie sich gerne jederzeit an die Rezeption.
Bitte nehmen Sie keine Lebensmittel mit auf Ihr Zimmer. In der Küche finden Sie Fächer, die für Sie vorgesehen sind. Bei Ihrer Anreise erhalten Sie eine Einweisung und wir erklären Ihnen alles in Ruhe.
Wir trennen nach Biomüll, Restmüll, Wertstoffen, Glas und Papier. Für diese vier Müllarten stehen Ihnen in der Küche Mülleimer und vor dem Haus Mülltonnen zur Verfügung. Für Altglas finden Sie einen Sammelbehälter in der Waschküche.
Zum Schutze unserer Umwelt bitten wir Sie, Ihren Müll dementsprechend zu trennen.
Leider können wir Ihnen direkt am FAMILIENHAUS keine Gästeparkplätze zur Verfügung stellen. Um länger innerhalb des Universitäts-Campus zu parken, empfehlen wir die nahegelegenen Parkhäuser.
Die Nutzung unserer Waschmaschinen, Trockner und Waschmittel ist für Gäste kostenfrei. Bitte beachten Sie die Geräteanleitungen.
Im ganzen Haus steht Ihnen kostenfreies W-Lan zur Verfügung. Dieses ist ohne Passwort zugänglich und wird uns von NetCologne bereitgestellt.
Ihren Aufenthalt anfragen
Benötigen Sie während des Klinikaufenthalts Ihres Kindes eine Unterkunft im FAMILIENHAUS?
Rufen Sie uns gerne an. Wir beantworten Ihre Fragen rund um Ihren Aufenthalt.
TELEFON: 0228 913 94 35
Geschichten, die Mut machen:
Eltern berichten aus dem FAMILIENHAUS:
Familie Ertl hatte in der 22. Schwangerschaftswoche erfahren, dass ihr Kind mit einem Herzfehler geboren werden würde, außerdem bestand der Verdacht auf Trisomie21. Nach 3 Fehlgeburten hatte die Familie mit der Diagnose "nicht lebensfähig" oder "gesund" gerechnet. An eine Beeinträchtigung hatten sie nicht gedacht.
"Das Kinderherzzentrum des UKB hat einen guten Ruf und da eine Abtreibung für uns nicht in Frage kam, gingen wir nach Bonn.
Für uns war es ein Segen, im Familienhaus wohnen zu können, in der Nähe unseres Kindes sein zu dürfen und trotzdem einen Rückzugsort zu haben, vor allem während der eingeschränkten Besuchszeiten der Kinderintensivstation.
Danke dass alles so liebevoll gestaltet ist, für die gute Ausstattung und den schönen Außenbereich! Wir wünschen dem Familienhaus, dass es weiter so bestehen kann und erfolgreich erweitert wird."
Bei der Tochter von Michelle und Benjamin bestand schon früh Verdacht auf Komplikationen. In der 29. Schwangerschaftswoche wurde die Diagnose einer vergrößerten Darmschlinge bei ihrer Tochter gestellt. Die Angst, ihr Kind zu verlieren, war von vornherein sehr groß.
"Das UKB hat einen sehr guten Ruf was die Kinderchirurgie angeht und da eine OP nach der Geburt nötig war, entschieden wir uns dazu, in Bonn zu entbinden. Unsere Tochter kam in der 36. Woche als Frühchen zur Welt und zeigte damit bereits ihr Kämpferherz.
Für uns war es eine große Erleichterung, im Familienhaus wohnen zu können, vor allem in der sehr schwierigen Anfangszeit. Zum einen war dadurch die Nähe zu unserem Kind gegeben, zum anderen war es ein Ort zum Krafttanken und zum Austausch mit anderen Familien.
Wir wünschen dem Familienhaus viel Unterstützung, denn es ist ein Konzept, das die Familien in einer dunklen Zeit auffängt und mit allen möglichen Mitteln unterstützt - weiter so!"
162 Tage waren Philip und Daria Haas hier, während ihr Sohn Yves im ELKI wegen einer Zwerchfellhernie behandelt wurde. Der Defekt konnte von einer erfahrenen Pränataldiagnostikerin bereits früh erkannt werden. Familie Haas beschreibt die Angst nach der Diagnose als gar nicht genau definierbar - was es für ihren Sohn im Kindesalter und auch später als Erwachsenem bedeuten würde, war nicht klar.
Für Das UKB haben sie sich neben dem mit dem Krankheitsbild vertrauten Spezialist*innenteam nicht zuletzt aufgrund eines Besuchs im Familienhaus entschieden.
Die Behandlung verlief erfolgreich und Ende Mai konnte Familie Haas ihren kleinen Yves mit nach Hause nehmen, um nach fast einem halben Jahr in ein relativ normales Familienleben zu starten. Trotz der alltäglichen Herausforderungen ist er ein fröhliches und agiles Kerlchen mit viel Kraft und Ausdauer.
Familie Haas: „Im Familienhaus konnten wir die Kraft sammeln, die wir für unzählige Stunden bei unserem Sohn benötigten. Es ist unglaublich, wie viel es Wert ist, eine Art zweites Zuhause zu haben, in dem es an nichts mangelt, was man für das tägliche Leben im Klinikalltag benötigt. Die meiste Kraft hat uns die absolute Nähe zu unserem Sohn gegeben - 450 Schritte haben wir zuletzt von unserem Bett zum Bettchen unseres Sohnes gezählt. Wir sind sehr dankbar dafür, dass es gemeinnützige Organisationen wie die Eure gibt, die dazu beitragen, dass im ELKI tatsächlich kein Kind allein sein muss.“
Wenn auch Sie Ihre Geschichte mit anderen teilen möchten, wenden Sie sich gerne an uns.
